Auswirkungen der Novellierung des EEG auf die Wettbewerbskraft der Biogasproduktion

Im Zuge des Ausbaus der Biomasseproduktion für energetische Zwecke wurden zuerst insbe-sondere stillgelegte Flächen herangezogen. Doch mittlerweile sind quasi keine freien Flächen mehr verfügbar und besonders regional kommt es zu Konkurrenzen zwischen der Nahrungs-mittel- und der Energieproduktion. Welcher Bereich die notwendigen Agrarrohstoffe für sich beanspruchen darf, entscheidet der Markt. Die Fläche als Ursprung der Agrarrohstoffe ge-winnt demnach an Wert, was die Entwicklung auf dem Pachtmarkt zeigt. Zur Abschätzung welches Produktionsverfahren die höchste Entlohnung dieser knappen Ressource verspricht, dient die Bodenrente, also der Betrag, der nach Abzug aller Kosten noch zur Verfügung steht. Die erneute Novellierung des EEG im Jahr 2008 hat zu einer Erhöhung der Bodenrente und damit auch der Wettbewerbskraft der Biogasproduktion geführt. Besonders der Güllebonus erleichtert die Investition in kleinere Biogasanlagen. Unter den momentanen Rahmenbedin-gungen im Frühjahr 2009 mit relativ niedrigen Agrarrohstoffpreisen weist die Biogasproduk-tion einen Vorteil bei der Substratbeschaffung gegenüber konkurrierenden Verfahren auf. Hochpreisphasen wie 2007 können aber weiterhin die Rentabilität von Biogasanlagen mit Substratzukauf gefährden.


Issue Date:
2009-10
Publication Type:
Conference Paper/ Presentation
PURL Identifier:
http://purl.umn.edu/53252
Total Pages:
12




 Record created 2017-04-01, last modified 2017-08-22

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